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STATIV TRANSPORT AUF DEM FAHRRAD

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STATIV TRANSPORT AUF DEM FAHRRAD\n\nFoto und Text von Thomas Rauers - VIELEN DANK!\n\nKommentar:\n\nStativ-Transport auf dem Fahrrad\n\nWo ist das Problem...?\n\nNun, mit Stativ meine ich nun nicht die wackligen kleinen Alu-Konstruktionen, die man in den bekannten Elektronikmärkten kaufen kann und die schon beim Anblick einer kompakten Digiknipse erzittern. Wir reden hier schon von "richtigen" Stativen, die auch eine schwere Mittel- oder Großformatkamera tragen können.\n\nSolche Stative lassen sich in der Regel nicht auf Westentaschenformat zusammenfalten und besitzen meistens auch noch einen größeren Kugel- oder 3D-Schwenkkopf. Das führt dazu, daß eine solche Konstruktion schon mal 80cm lang sein kann und dabei über fünf Kilogramm auf die Waage bringt. So ein Gerät gilt es nun, irgendwo am Fahrrad zu befestigen.\n\nEinfache Lösungen?\n\nMan kann das Stativ längs mit Gurten auf dem Gepäckträger befestigen. Diese Gestelle haben aber meistens nur eine Auflagefläche von ca. 35-40cm, d.h. das Stativ steht hinten deutlich über und ist schlecht ausbalanciert. Man braucht außerdem eine stattliche Anzahl von Spanngurten, damit es ordentlich fest sitzt.\n\nMan kann das Stativ auch quer auf den Gepäckträger befestigen. Dann hat man allerdings einen ordentlichen seitlichen Überstand - wenn man das im Stadtverkehr vergißt, könnte das zu diversen Lackschäden bei anderen Verkehrsteilnehmern führen... ;-) Das Problem mit den Spanngurten bleibt ebenfalls bestehen.\n\nBei beiden Varianten ist der Gepäckträger blockiert und kann nicht mehr für anderes Gepäck verwendet werden.\n\nEine andere Möglichkeit wäre es, das Stativ in einen Rucksack packen und sich diesen auf den Rücken zu schnallen. Das ließe auch den Gepäckträger frei. Aber - sorry - ich persönlich möchte beim Fahrradfahren nichts auf dem Rücken haben. Andere Leute mag das nicht stören, aber für mich ist das nichts.\n\nExotischere Lösungen wie die Befestigung am Lenker oder an der Stange fallen meiner Meinung nach sofort aus, weil da immer irgendwas im Weg ist und die Verkehrssicherheit einschränkt.\n\nMeine Lösung\n\nNachdem ich mich über diese Mißstände oft genug aufgeregt hatte, kam die beste aller Lebensgefährtinnen auf die glorreiche Idee, mir zum Geburtstag einen Gutschein bei einer Schlosserei zu schenken, auf daß ich mir eine maßgeschneiderte Lösung bauen lassen solle - sprich, einen Stativhalter. Ich hatte sowas schonmal im Internet gesehen (beim Wildlifepaparazzo Joachim Raff). Daraufhin hatte ich mir überlegt, welche Anforderungen so ein Teil für mich erfüllen müßte:\n\n- schnell an- und abzumontieren \n- Gepäckträger muß frei bleiben.\n- Stativ muß sich schnell entnehmen und wieder ansetzen lassen\n- der Halter selbst muß ohne Werkzeug an- und abschraubbar sein (der Wildlifepaparazzo benötigt einen Imbusschlüssel)\n- die Fahrsicherheit soll natürlich auch nicht eingeschränkt werden\n\nOk, Bilder sagen mehr als tausend Worte, hier ist mein fototourtauglich aufgerüstetes Fahrrad.\n\nAm Lenker befindet sich am Klickfix-Verschluß eine wasserdichte Tasche der Marke Ortlieb mit Foto-Einsatz. Dorthinein paßt eine Spiegelreflexkamera mit 2-3 kleinern Objektiven. Das Ganze kann in gewissem Maße schwingen und ist daher für Stöße recht unempfindlich. Rechts am Gepäckträger befindet sich eine normale Einkaufstasche zum Einhängen. Hier kann man (ggfs. nochmals in Taschen oder Köcher verpackt) weiteres Zubehör unterbringen - wenn 's sein muß, auch eine mittlere Großformat-Ausrüstung (Laufbodenkamera, Planfilmkassetten etc., Objektive in Lenkertasche). Der Gepäckträger ist frei, hier könnte man z.B. einen Rucksack mit Regenzeug und Proviant aufschnallen. Und links ist ER: der Stativhalter!\n\nDer Halter besteht aus (hoffentlich rostfreiem) Edelstahl. Das Stativ wird mit einem oder zwei kleinen Spanngurten daran befestigt. Der Halter ist so konstruiert, daß die obere Gabel genau unterhalb des Stativkopfs sitzt. Der untere Ring verhindert, daß das Stativ seitlich wegrutscht.\n\nHier der abmontierte Halter im Größenvergleich mit dem Stativ.\n\nDie Befestigung erfolgt über zwei verschraubbare Platten, eine von oben und eine seitliche, die die Konstruktion an den Streben des Gepäckträgers anklemmen.\n\nVerschraubt wird das Ganze dann werkzeuglos mit handlichen dicken Sterngriffmuttern.\n\nSorry für das unscharfe Bild, da hat der Autofocus der Canon A80 leider versagt ;-)\n\nDas An- und Abschrauben dauert keine zwei Minuten (wenn man es ein paar mal gemacht hat ;-)\n\nHier die grundlegenden Abmessungen des Halters:\n\nHöhe: 65 cm\nDurchmesser Bodenplatte: 12 cm\nDurchmesser unterer Ring: 13 cm\nlichte Öffnung obere Gabel: 9 cm\nGewicht: 2 kg\nDie Position der Klemmhalterungen hängt wohl von den individuellen Gegebenheiten, sprich: dem jeweiligen Gepäckträgersystem ab.\n\nVerbesserungen\n\nEin paar kleinere Tuningmaßnahmen werde ich noch vornehmen. So werde ich die untere Halteplatte mit Gummi o.ä. bekleben und einige der Streben mit Lenkerband umwickeln, da es ab und zu doch mal etwas "klackert".\n\nWenn ich mir das Teil nochmal bauen lassen würde, dann ließe ich die ganze Konstruktion etwas tiefer setzen oder aber leicht diagonal nach hinten verlaufend. Denn so wie es ist muß man beim Absteigen doch daran denken, daß da jetzt etwas im Weg ist.\n\nAber davon abgesehen, ist es eigentlich genau das, was ich mir immer gewünscht habe.\n\nDanke nochmal an Nicola für die tolle Geschenkidee und an die Schlosserei Siemons in Kevelaer für die geduldige Anfertigung dieses doch etwas außergewöhnlichen Werkes ;-)\n\nhttp://www.achtung-analog.de/fahrrad.html STATIV TRANSPORT AUF DEM FAHRRAD\n\nFoto und Text von Thomas Rauers - VIELEN DANK!\n\nKommentar:\n\nStativ-Transport auf dem Fahrrad\n\nWo ist das Problem...?\n\nNun, mit Stativ meine ich nun nicht die wackligen kleinen Alu-Konstruktionen, die man in den bekannten Elektronikmärkten kaufen kann und die schon beim Anblick einer kompakten Digiknipse erzittern. Wir reden hier schon von "richtigen" Stativen, die auch eine schwere Mittel- oder Großformatkamera tragen können.\n\nSolche Stative lassen sich in der Regel nicht auf Westentaschenformat zusammenfalten und besitzen meistens auch noch einen größeren Kugel- oder 3D-Schwenkkopf. Das führt dazu, daß eine solche Konstruktion schon mal 80cm lang sein kann und dabei über fünf Kilogramm auf die Waage bringt. So ein Gerät gilt es nun, irgendwo am Fahrrad zu befestigen.\n\nEinfache Lösungen?\n\nMan kann das Stativ längs mit Gurten auf dem Gepäckträger befestigen. Diese Gestelle haben aber meistens nur eine Auflagefläche von ca. 35-40cm, d.h. das Stativ steht hinten deutlich über und ist schlecht ausbalanciert. Man braucht außerdem eine stattliche Anzahl von Spanngurten, damit es ordentlich fest sitzt.\n\nMan kann das Stativ auch quer auf den Gepäckträger befestigen. Dann hat man allerdings einen ordentlichen seitlichen Überstand - wenn man das im Stadtverkehr vergißt, könnte das zu diversen Lackschäden bei anderen Verkehrsteilnehmern führen... ;-) Das Problem mit den Spanngurten bleibt ebenfalls bestehen.\n\nBei beiden Varianten ist der Gepäckträger blockiert und kann nicht mehr für anderes Gepäck verwendet werden.\n\nEine andere Möglichkeit wäre es, das Stativ in einen Rucksack packen und sich diesen auf den Rücken zu schnallen. Das ließe auch den Gepäckträger frei. Aber - sorry - ich persönlich möchte beim Fahrradfahren nichts auf dem Rücken haben. Andere Leute mag das nicht stören, aber für mich ist das nichts.\n\nExotischere Lösungen wie die Befestigung am Lenker oder an der Stange fallen meiner Meinung nach sofort aus, weil da immer irgendwas im Weg ist und die Verkehrssicherheit einschränkt.\n\nMeine Lösung\n\nNachdem ich mich über diese Mißstände oft genug aufgeregt hatte, kam die beste aller Lebensgefährtinnen auf die glorreiche Idee, mir zum Geburtstag einen Gutschein bei einer Schlosserei zu schenken, auf daß ich mir eine maßgeschneiderte Lösung bauen lassen solle - sprich, einen Stativhalter. Ich hatte sowas schonmal im Internet gesehen (beim Wildlifepaparazzo Joachim Raff). Daraufhin hatte ich mir überlegt, welche Anforderungen so ein Teil für mich erfüllen müßte:\n\n- schnell an- und abzumontieren \n- Gepäckträger muß frei bleiben.\n- Stativ muß sich schnell entnehmen und wieder ansetzen lassen\n- der Halter selbst muß ohne Werkzeug an- und abschraubbar sein (der Wildlifepaparazzo benötigt einen Imbusschlüssel)\n- die Fahrsicherheit soll natürlich auch nicht eingeschränkt werden\n\nOk, Bilder sagen mehr als tausend Worte, hier ist mein fototourtauglich aufgerüstetes Fahrrad.\n\nAm Lenker befindet sich am Klickfix-Verschluß eine wasserdichte Tasche der Marke Ortlieb mit Foto-Einsatz. Dorthinein paßt eine Spiegelreflexkamera mit 2-3 kleinern Objektiven. Das Ganze kann in gewissem Maße schwingen und ist daher für Stöße recht unempfindlich. Rechts am Gepäckträger befindet sich eine normale Einkaufstasche zum Einhängen. Hier kann man (ggfs. nochmals in Taschen oder Köcher verpackt) weiteres Zubehör unterbringen - wenn 's sein muß, auch eine mittlere Großformat-Ausrüstung (Laufbodenkamera, Planfilmkassetten etc., Objektive in Lenkertasche). Der Gepäckträger ist frei, hier könnte man z.B. einen Rucksack mit Regenzeug und Proviant aufschnallen. Und links ist ER: der Stativhalter!\n\nDer Halter besteht aus (hoffentlich rostfreiem) Edelstahl. Das Stativ wird mit einem oder zwei kleinen Spanngurten daran befestigt. Der Halter ist so konstruiert, daß die obere Gabel genau unterhalb des Stativkopfs sitzt. Der untere Ring verhindert, daß das Stativ seitlich wegrutscht.\n\nHier der abmontierte Halter im Größenvergleich mit dem Stativ.\n\nDie Befestigung erfolgt über zwei verschraubbare Platten, eine von oben und eine seitliche, die die Konstruktion an den Streben des Gepäckträgers anklemmen.\n\nVerschraubt wird das Ganze dann werkzeuglos mit handlichen dicken Sterngriffmuttern.\n\nSorry für das unscharfe Bild, da hat der Autofocus der Canon A80 leider versagt ;-)\n\nDas An- und Abschrauben dauert keine zwei Minuten (wenn man es ein paar mal gemacht hat ;-)\n\nHier die grundlegenden Abmessungen des Halters:\n\nHöhe: 65 cm\nDurchmesser Bodenplatte: 12 cm\nDurchmesser unterer Ring: 13 cm\nlichte Öffnung obere Gabel: 9 cm\nGewicht: 2 kg\nDie Position der Klemmhalterungen hängt wohl von den individuellen Gegebenheiten, sprich: dem jeweiligen Gepäckträgersystem ab.\n\nVerbesserungen\n\nEin paar kleinere Tuningmaßnahmen werde ich noch vornehmen. So werde ich die untere Halteplatte mit Gummi o.ä. bekleben und einige der Streben mit Lenkerband umwickeln, da es ab und zu doch mal etwas "klackert".\n\nWenn ich mir das Teil nochmal bauen lassen würde, dann ließe ich die ganze Konstruktion etwas tiefer setzen oder aber leicht diagonal nach hinten verlaufend. Denn so wie es ist muß man beim Absteigen doch daran denken, daß da jetzt etwas im Weg ist.\n\nAber davon abgesehen, ist es eigentlich genau das, was ich mir immer gewünscht habe.\n\nDanke nochmal an Nicola für die tolle Geschenkidee und an die Schlosserei Siemons in Kevelaer für die geduldige Anfertigung dieses doch etwas außergewöhnlichen Werkes ;-)\n\nhttp://www.achtung-analog.de/fahrrad.html STATIV TRANSPORT AUF DEM FAHRRAD\n\nFoto und Text von Thomas Rauers - VIELEN DANK!\n\nKommentar:\n\nStativ-Transport auf dem Fahrrad\n\nWo ist das Problem...?\n\nNun, mit Stativ meine ich nun nicht die wackligen kleinen Alu-Konstruktionen, die man in den bekannten Elektronikmärkten kaufen kann und die schon beim Anblick einer kompakten Digiknipse erzittern. Wir reden hier schon von "richtigen" Stativen, die auch eine schwere Mittel- oder Großformatkamera tragen können.\n\nSolche Stative lassen sich in der Regel nicht auf Westentaschenformat zusammenfalten und besitzen meistens auch noch einen größeren Kugel- oder 3D-Schwenkkopf. Das führt dazu, daß eine solche Konstruktion schon mal 80cm lang sein kann und dabei über fünf Kilogramm auf die Waage bringt. So ein Gerät gilt es nun, irgendwo am Fahrrad zu befestigen.\n\nEinfache Lösungen?\n\nMan kann das Stativ längs mit Gurten auf dem Gepäckträger befestigen. Diese Gestelle haben aber meistens nur eine Auflagefläche von ca. 35-40cm, d.h. das Stativ steht hinten deutlich über und ist schlecht ausbalanciert. Man braucht außerdem eine stattliche Anzahl von Spanngurten, damit es ordentlich fest sitzt.\n\nMan kann das Stativ auch quer auf den Gepäckträger befestigen. Dann hat man allerdings einen ordentlichen seitlichen Überstand - wenn man das im Stadtverkehr vergißt, könnte das zu diversen Lackschäden bei anderen Verkehrsteilnehmern führen... ;-) Das Problem mit den Spanngurten bleibt ebenfalls bestehen.\n\nBei beiden Varianten ist der Gepäckträger blockiert und kann nicht mehr für anderes Gepäck verwendet werden.\n\nEine andere Möglichkeit wäre es, das Stativ in einen Rucksack packen und sich diesen auf den Rücken zu schnallen. Das ließe auch den Gepäckträger frei. Aber - sorry - ich persönlich möchte beim Fahrradfahren nichts auf dem Rücken haben. Andere Leute mag das nicht stören, aber für mich ist das nichts.\n\nExotischere Lösungen wie die Befestigung am Lenker oder an der Stange fallen meiner Meinung nach sofort aus, weil da immer irgendwas im Weg ist und die Verkehrssicherheit einschränkt.\n\nMeine Lösung\n\nNachdem ich mich über diese Mißstände oft genug aufgeregt hatte, kam die beste aller Lebensgefährtinnen auf die glorreiche Idee, mir zum Geburtstag einen Gutschein bei einer Schlosserei zu schenken, auf daß ich mir eine maßgeschneiderte Lösung bauen lassen solle - sprich, einen Stativhalter. Ich hatte sowas schonmal im Internet gesehen (beim Wildlifepaparazzo Joachim Raff). Daraufhin hatte ich mir überlegt, welche Anforderungen so ein Teil für mich erfüllen müßte:\n\n- schnell an- und abzumontieren \n- Gepäckträger muß frei bleiben.\n- Stativ muß sich schnell entnehmen und wieder ansetzen lassen\n- der Halter selbst muß ohne Werkzeug an- und abschraubbar sein (der Wildlifepaparazzo benötigt einen Imbusschlüssel)\n- die Fahrsicherheit soll natürlich auch nicht eingeschränkt werden\n\nOk, Bilder sagen mehr als tausend Worte, hier ist mein fototourtauglich aufgerüstetes Fahrrad.\n\nAm Lenker befindet sich am Klickfix-Verschluß eine wasserdichte Tasche der Marke Ortlieb mit Foto-Einsatz. Dorthinein paßt eine Spiegelreflexkamera mit 2-3 kleinern Objektiven. Das Ganze kann in gewissem Maße schwingen und ist daher für Stöße recht unempfindlich. Rechts am Gepäckträger befindet sich eine normale Einkaufstasche zum Einhängen. Hier kann man (ggfs. nochmals in Taschen oder Köcher verpackt) weiteres Zubehör unterbringen - wenn 's sein muß, auch eine mittlere Großformat-Ausrüstung (Laufbodenkamera, Planfilmkassetten etc., Objektive in Lenkertasche). Der Gepäckträger ist frei, hier könnte man z.B. einen Rucksack mit Regenzeug und Proviant aufschnallen. Und links ist ER: der Stativhalter!\n\nDer Halter besteht aus (hoffentlich rostfreiem) Edelstahl. Das Stativ wird mit einem oder zwei kleinen Spanngurten daran befestigt. Der Halter ist so konstruiert, daß die obere Gabel genau unterhalb des Stativkopfs sitzt. Der untere Ring verhindert, daß das Stativ seitlich wegrutscht.\n\nHier der abmontierte Halter im Größenvergleich mit dem Stativ.\n\nDie Befestigung erfolgt über zwei verschraubbare Platten, eine von oben und eine seitliche, die die Konstruktion an den Streben des Gepäckträgers anklemmen.\n\nVerschraubt wird das Ganze dann werkzeuglos mit handlichen dicken Sterngriffmuttern.\n\nSorry für das unscharfe Bild, da hat der Autofocus der Canon A80 leider versagt ;-)\n\nDas An- und Abschrauben dauert keine zwei Minuten (wenn man es ein paar mal gemacht hat ;-)\n\nHier die grundlegenden Abmessungen des Halters:\n\nHöhe: 65 cm\nDurchmesser Bodenplatte: 12 cm\nDurchmesser unterer Ring: 13 cm\nlichte Öffnung obere Gabel: 9 cm\nGewicht: 2 kg\nDie Position der Klemmhalterungen hängt wohl von den individuellen Gegebenheiten, sprich: dem jeweiligen Gepäckträgersystem ab.\n\nVerbesserungen\n\nEin paar kleinere Tuningmaßnahmen werde ich noch vornehmen. So werde ich die untere Halteplatte mit Gummi o.ä. bekleben und einige der Streben mit Lenkerband umwickeln, da es ab und zu doch mal etwas "klackert".\n\nWenn ich mir das Teil nochmal bauen lassen würde, dann ließe ich die ganze Konstruktion etwas tiefer setzen oder aber leicht diagonal nach hinten verlaufend. Denn so wie es ist muß man beim Absteigen doch daran denken, daß da jetzt etwas im Weg ist.\n\nAber davon abgesehen, ist es eigentlich genau das, was ich mir immer gewünscht habe.\n\nDanke nochmal an Nicola für die tolle Geschenkidee und an die Schlosserei Siemons in Kevelaer für die geduldige Anfertigung dieses doch etwas außergewöhnlichen Werkes ;-)\n\nhttp://www.achtung-analog.de/fahrrad.html STATIV TRANSPORT AUF DEM FAHRRAD\n\nFoto und Text von Thomas Rauers - VIELEN DANK!\n\nKommentar:\n\nStativ-Transport auf dem Fahrrad\n\nWo ist das Problem...?\n\nNun, mit Stativ meine ich nun nicht die wackligen kleinen Alu-Konstruktionen, die man in den bekannten Elektronikmärkten kaufen kann und die schon beim Anblick einer kompakten Digiknipse erzittern. Wir reden hier schon von "richtigen" Stativen, die auch eine schwere Mittel- oder Großformatkamera tragen können.\n\nSolche Stative lassen sich in der Regel nicht auf Westentaschenformat zusammenfalten und besitzen meistens auch noch einen größeren Kugel- oder 3D-Schwenkkopf. Das führt dazu, daß eine solche Konstruktion schon mal 80cm lang sein kann und dabei über fünf Kilogramm auf die Waage bringt. So ein Gerät gilt es nun, irgendwo am Fahrrad zu befestigen.\n\nEinfache Lösungen?\n\nMan kann das Stativ längs mit Gurten auf dem Gepäckträger befestigen. Diese Gestelle haben aber meistens nur eine Auflagefläche von ca. 35-40cm, d.h. das Stativ steht hinten deutlich über und ist schlecht ausbalanciert. Man braucht außerdem eine stattliche Anzahl von Spanngurten, damit es ordentlich fest sitzt.\n\nMan kann das Stativ auch quer auf den Gepäckträger befestigen. Dann hat man allerdings einen ordentlichen seitlichen Überstand - wenn man das im Stadtverkehr vergißt, könnte das zu diversen Lackschäden bei anderen Verkehrsteilnehmern führen... ;-) Das Problem mit den Spanngurten bleibt ebenfalls bestehen.\n\nBei beiden Varianten ist der Gepäckträger blockiert und kann nicht mehr für anderes Gepäck verwendet werden.\n\nEine andere Möglichkeit wäre es, das Stativ in einen Rucksack packen und sich diesen auf den Rücken zu schnallen. Das ließe auch den Gepäckträger frei. Aber - sorry - ich persönlich möchte beim Fahrradfahren nichts auf dem Rücken haben. Andere Leute mag das nicht stören, aber für mich ist das nichts.\n\nExotischere Lösungen wie die Befestigung am Lenker oder an der Stange fallen meiner Meinung nach sofort aus, weil da immer irgendwas im Weg ist und die Verkehrssicherheit einschränkt.\n\nMeine Lösung\n\nNachdem ich mich über diese Mißstände oft genug aufgeregt hatte, kam die beste aller Lebensgefährtinnen auf die glorreiche Idee, mir zum Geburtstag einen Gutschein bei einer Schlosserei zu schenken, auf daß ich mir eine maßgeschneiderte Lösung bauen lassen solle - sprich, einen Stativhalter. Ich hatte sowas schonmal im Internet gesehen (beim Wildlifepaparazzo Joachim Raff). Daraufhin hatte ich mir überlegt, welche Anforderungen so ein Teil für mich erfüllen müßte:\n\n- schnell an- und abzumontieren \n- Gepäckträger muß frei bleiben.\n- Stativ muß sich schnell entnehmen und wieder ansetzen lassen\n- der Halter selbst muß ohne Werkzeug an- und abschraubbar sein (der Wildlifepaparazzo benötigt einen Imbusschlüssel)\n- die Fahrsicherheit soll natürlich auch nicht eingeschränkt werden\n\nOk, Bilder sagen mehr als tausend Worte, hier ist mein fototourtauglich aufgerüstetes Fahrrad.\n\nAm Lenker befindet sich am Klickfix-Verschluß eine wasserdichte Tasche der Marke Ortlieb mit Foto-Einsatz. Dorthinein paßt eine Spiegelreflexkamera mit 2-3 kleinern Objektiven. Das Ganze kann in gewissem Maße schwingen und ist daher für Stöße recht unempfindlich. Rechts am Gepäckträger befindet sich eine normale Einkaufstasche zum Einhängen. Hier kann man (ggfs. nochmals in Taschen oder Köcher verpackt) weiteres Zubehör unterbringen - wenn 's sein muß, auch eine mittlere Großformat-Ausrüstung (Laufbodenkamera, Planfilmkassetten etc., Objektive in Lenkertasche). Der Gepäckträger ist frei, hier könnte man z.B. einen Rucksack mit Regenzeug und Proviant aufschnallen. Und links ist ER: der Stativhalter!\n\nDer Halter besteht aus (hoffentlich rostfreiem) Edelstahl. Das Stativ wird mit einem oder zwei kleinen Spanngurten daran befestigt. Der Halter ist so konstruiert, daß die obere Gabel genau unterhalb des Stativkopfs sitzt. Der untere Ring verhindert, daß das Stativ seitlich wegrutscht.\n\nHier der abmontierte Halter im Größenvergleich mit dem Stativ.\n\nDie Befestigung erfolgt über zwei verschraubbare Platten, eine von oben und eine seitliche, die die Konstruktion an den Streben des Gepäckträgers anklemmen.\n\nVerschraubt wird das Ganze dann werkzeuglos mit handlichen dicken Sterngriffmuttern.\n\nSorry für das unscharfe Bild, da hat der Autofocus der Canon A80 leider versagt ;-)\n\nDas An- und Abschrauben dauert keine zwei Minuten (wenn man es ein paar mal gemacht hat ;-)\n\nHier die grundlegenden Abmessungen des Halters:\n\nHöhe: 65 cm\nDurchmesser Bodenplatte: 12 cm\nDurchmesser unterer Ring: 13 cm\nlichte Öffnung obere Gabel: 9 cm\nGewicht: 2 kg\nDie Position der Klemmhalterungen hängt wohl von den individuellen Gegebenheiten, sprich: dem jeweiligen Gepäckträgersystem ab.\n\nVerbesserungen\n\nEin paar kleinere Tuningmaßnahmen werde ich noch vornehmen. So werde ich die untere Halteplatte mit Gummi o.ä. bekleben und einige der Streben mit Lenkerband umwickeln, da es ab und zu doch mal etwas "klackert".\n\nWenn ich mir das Teil nochmal bauen lassen würde, dann ließe ich die ganze Konstruktion etwas tiefer setzen oder aber leicht diagonal nach hinten verlaufend. Denn so wie es ist muß man beim Absteigen doch daran denken, daß da jetzt etwas im Weg ist.\n\nAber davon abgesehen, ist es eigentlich genau das, was ich mir immer gewünscht habe.\n\nDanke nochmal an Nicola für die tolle Geschenkidee und an die Schlosserei Siemons in Kevelaer für die geduldige Anfertigung dieses doch etwas außergewöhnlichen Werkes ;-)\n\nhttp://www.achtung-analog.de/fahrrad.html STATIV TRANSPORT AUF DEM FAHRRAD\n\nFoto und Text von Thomas Rauers - VIELEN DANK!\n\nKommentar:\n\nStativ-Transport auf dem Fahrrad\n\nWo ist das Problem...?\n\nNun, mit Stativ meine ich nun nicht die wackligen kleinen Alu-Konstruktionen, die man in den bekannten Elektronikmärkten kaufen kann und die schon beim Anblick einer kompakten Digiknipse erzittern. Wir reden hier schon von "richtigen" Stativen, die auch eine schwere Mittel- oder Großformatkamera tragen können.\n\nSolche Stative lassen sich in der Regel nicht auf Westentaschenformat zusammenfalten und besitzen meistens auch noch einen größeren Kugel- oder 3D-Schwenkkopf. Das führt dazu, daß eine solche Konstruktion schon mal 80cm lang sein kann und dabei über fünf Kilogramm auf die Waage bringt. So ein Gerät gilt es nun, irgendwo am Fahrrad zu befestigen.\n\nEinfache Lösungen?\n\nMan kann das Stativ längs mit Gurten auf dem Gepäckträger befestigen. Diese Gestelle haben aber meistens nur eine Auflagefläche von ca. 35-40cm, d.h. das Stativ steht hinten deutlich über und ist schlecht ausbalanciert. Man braucht außerdem eine stattliche Anzahl von Spanngurten, damit es ordentlich fest sitzt.\n\nMan kann das Stativ auch quer auf den Gepäckträger befestigen. Dann hat man allerdings einen ordentlichen seitlichen Überstand - wenn man das im Stadtverkehr vergißt, könnte das zu diversen Lackschäden bei anderen Verkehrsteilnehmern führen... ;-) Das Problem mit den Spanngurten bleibt ebenfalls bestehen.\n\nBei beiden Varianten ist der Gepäckträger blockiert und kann nicht mehr für anderes Gepäck verwendet werden.\n\nEine andere Möglichkeit wäre es, das Stativ in einen Rucksack packen und sich diesen auf den Rücken zu schnallen. Das ließe auch den Gepäckträger frei. Aber - sorry - ich persönlich möchte beim Fahrradfahren nichts auf dem Rücken haben. Andere Leute mag das nicht stören, aber für mich ist das nichts.\n\nExotischere Lösungen wie die Befestigung am Lenker oder an der Stange fallen meiner Meinung nach sofort aus, weil da immer irgendwas im Weg ist und die Verkehrssicherheit einschränkt.\n\nMeine Lösung\n\nNachdem ich mich über diese Mißstände oft genug aufgeregt hatte, kam die beste aller Lebensgefährtinnen auf die glorreiche Idee, mir zum Geburtstag einen Gutschein bei einer Schlosserei zu schenken, auf daß ich mir eine maßgeschneiderte Lösung bauen lassen solle - sprich, einen Stativhalter. Ich hatte sowas schonmal im Internet gesehen (beim Wildlifepaparazzo Joachim Raff). Daraufhin hatte ich mir überlegt, welche Anforderungen so ein Teil für mich erfüllen müßte:\n\n- schnell an- und abzumontieren \n- Gepäckträger muß frei bleiben.\n- Stativ muß sich schnell entnehmen und wieder ansetzen lassen\n- der Halter selbst muß ohne Werkzeug an- und abschraubbar sein (der Wildlifepaparazzo benötigt einen Imbusschlüssel)\n- die Fahrsicherheit soll natürlich auch nicht eingeschränkt werden\n\nOk, Bilder sagen mehr als tausend Worte, hier ist mein fototourtauglich aufgerüstetes Fahrrad.\n\nAm Lenker befindet sich am Klickfix-Verschluß eine wasserdichte Tasche der Marke Ortlieb mit Foto-Einsatz. Dorthinein paßt eine Spiegelreflexkamera mit 2-3 kleinern Objektiven. Das Ganze kann in gewissem Maße schwingen und ist daher für Stöße recht unempfindlich. Rechts am Gepäckträger befindet sich eine normale Einkaufstasche zum Einhängen. Hier kann man (ggfs. nochmals in Taschen oder Köcher verpackt) weiteres Zubehör unterbringen - wenn 's sein muß, auch eine mittlere Großformat-Ausrüstung (Laufbodenkamera, Planfilmkassetten etc., Objektive in Lenkertasche). Der Gepäckträger ist frei, hier könnte man z.B. einen Rucksack mit Regenzeug und Proviant aufschnallen. Und links ist ER: der Stativhalter!\n\nDer Halter besteht aus (hoffentlich rostfreiem) Edelstahl. Das Stativ wird mit einem oder zwei kleinen Spanngurten daran befestigt. Der Halter ist so konstruiert, daß die obere Gabel genau unterhalb des Stativkopfs sitzt. Der untere Ring verhindert, daß das Stativ seitlich wegrutscht.\n\nHier der abmontierte Halter im Größenvergleich mit dem Stativ.\n\nDie Befestigung erfolgt über zwei verschraubbare Platten, eine von oben und eine seitliche, die die Konstruktion an den Streben des Gepäckträgers anklemmen.\n\nVerschraubt wird das Ganze dann werkzeuglos mit handlichen dicken Sterngriffmuttern.\n\nSorry für das unscharfe Bild, da hat der Autofocus der Canon A80 leider versagt ;-)\n\nDas An- und Abschrauben dauert keine zwei Minuten (wenn man es ein paar mal gemacht hat ;-)\n\nHier die grundlegenden Abmessungen des Halters:\n\nHöhe: 65 cm\nDurchmesser Bodenplatte: 12 cm\nDurchmesser unterer Ring: 13 cm\nlichte Öffnung obere Gabel: 9 cm\nGewicht: 2 kg\nDie Position der Klemmhalterungen hängt wohl von den individuellen Gegebenheiten, sprich: dem jeweiligen Gepäckträgersystem ab.\n\nVerbesserungen\n\nEin paar kleinere Tuningmaßnahmen werde ich noch vornehmen. So werde ich die untere Halteplatte mit Gummi o.ä. bekleben und einige der Streben mit Lenkerband umwickeln, da es ab und zu doch mal etwas "klackert".\n\nWenn ich mir das Teil nochmal bauen lassen würde, dann ließe ich die ganze Konstruktion etwas tiefer setzen oder aber leicht diagonal nach hinten verlaufend. Denn so wie es ist muß man beim Absteigen doch daran denken, daß da jetzt etwas im Weg ist.\n\nAber davon abgesehen, ist es eigentlich genau das, was ich mir immer gewünscht habe.\n\nDanke nochmal an Nicola für die tolle Geschenkidee und an die Schlosserei Siemons in Kevelaer für die geduldige Anfertigung dieses doch etwas außergewöhnlichen Werkes ;-)\n\nhttp://www.achtung-analog.de/fahrrad.html STATIV TRANSPORT AUF DEM FAHRRAD\n\nFoto und Text von Thomas Rauers - VIELEN DANK!\n\nKommentar:\n\nStativ-Transport auf dem Fahrrad\n\nWo ist das Problem...?\n\nNun, mit Stativ meine ich nun nicht die wackligen kleinen Alu-Konstruktionen, die man in den bekannten Elektronikmärkten kaufen kann und die schon beim Anblick einer kompakten Digiknipse erzittern. Wir reden hier schon von "richtigen" Stativen, die auch eine schwere Mittel- oder Großformatkamera tragen können.\n\nSolche Stative lassen sich in der Regel nicht auf Westentaschenformat zusammenfalten und besitzen meistens auch noch einen größeren Kugel- oder 3D-Schwenkkopf. Das führt dazu, daß eine solche Konstruktion schon mal 80cm lang sein kann und dabei über fünf Kilogramm auf die Waage bringt. So ein Gerät gilt es nun, irgendwo am Fahrrad zu befestigen.\n\nEinfache Lösungen?\n\nMan kann das Stativ längs mit Gurten auf dem Gepäckträger befestigen. Diese Gestelle haben aber meistens nur eine Auflagefläche von ca. 35-40cm, d.h. das Stativ steht hinten deutlich über und ist schlecht ausbalanciert. Man braucht außerdem eine stattliche Anzahl von Spanngurten, damit es ordentlich fest sitzt.\n\nMan kann das Stativ auch quer auf den Gepäckträger befestigen. Dann hat man allerdings einen ordentlichen seitlichen Überstand - wenn man das im Stadtverkehr vergißt, könnte das zu diversen Lackschäden bei anderen Verkehrsteilnehmern führen... ;-) Das Problem mit den Spanngurten bleibt ebenfalls bestehen.\n\nBei beiden Varianten ist der Gepäckträger blockiert und kann nicht mehr für anderes Gepäck verwendet werden.\n\nEine andere Möglichkeit wäre es, das Stativ in einen Rucksack packen und sich diesen auf den Rücken zu schnallen. Das ließe auch den Gepäckträger frei. Aber - sorry - ich persönlich möchte beim Fahrradfahren nichts auf dem Rücken haben. Andere Leute mag das nicht stören, aber für mich ist das nichts.\n\nExotischere Lösungen wie die Befestigung am Lenker oder an der Stange fallen meiner Meinung nach sofort aus, weil da immer irgendwas im Weg ist und die Verkehrssicherheit einschränkt.\n\nMeine Lösung\n\nNachdem ich mich über diese Mißstände oft genug aufgeregt hatte, kam die beste aller Lebensgefährtinnen auf die glorreiche Idee, mir zum Geburtstag einen Gutschein bei einer Schlosserei zu schenken, auf daß ich mir eine maßgeschneiderte Lösung bauen lassen solle - sprich, einen Stativhalter. Ich hatte sowas schonmal im Internet gesehen (beim Wildlifepaparazzo Joachim Raff). Daraufhin hatte ich mir überlegt, welche Anforderungen so ein Teil für mich erfüllen müßte:\n\n- schnell an- und abzumontieren \n- Gepäckträger muß frei bleiben.\n- Stativ muß sich schnell entnehmen und wieder ansetzen lassen\n- der Halter selbst muß ohne Werkzeug an- und abschraubbar sein (der Wildlifepaparazzo benötigt einen Imbusschlüssel)\n- die Fahrsicherheit soll natürlich auch nicht eingeschränkt werden\n\nOk, Bilder sagen mehr als tausend Worte, hier ist mein fototourtauglich aufgerüstetes Fahrrad.\n\nAm Lenker befindet sich am Klickfix-Verschluß eine wasserdichte Tasche der Marke Ortlieb mit Foto-Einsatz. Dorthinein paßt eine Spiegelreflexkamera mit 2-3 kleinern Objektiven. Das Ganze kann in gewissem Maße schwingen und ist daher für Stöße recht unempfindlich. Rechts am Gepäckträger befindet sich eine normale Einkaufstasche zum Einhängen. Hier kann man (ggfs. nochmals in Taschen oder Köcher verpackt) weiteres Zubehör unterbringen - wenn 's sein muß, auch eine mittlere Großformat-Ausrüstung (Laufbodenkamera, Planfilmkassetten etc., Objektive in Lenkertasche). Der Gepäckträger ist frei, hier könnte man z.B. einen Rucksack mit Regenzeug und Proviant aufschnallen. Und links ist ER: der Stativhalter!\n\nDer Halter besteht aus (hoffentlich rostfreiem) Edelstahl. Das Stativ wird mit einem oder zwei kleinen Spanngurten daran befestigt. Der Halter ist so konstruiert, daß die obere Gabel genau unterhalb des Stativkopfs sitzt. Der untere Ring verhindert, daß das Stativ seitlich wegrutscht.\n\nHier der abmontierte Halter im Größenvergleich mit dem Stativ.\n\nDie Befestigung erfolgt über zwei verschraubbare Platten, eine von oben und eine seitliche, die die Konstruktion an den Streben des Gepäckträgers anklemmen.\n\nVerschraubt wird das Ganze dann werkzeuglos mit handlichen dicken Sterngriffmuttern.\n\nSorry für das unscharfe Bild, da hat der Autofocus der Canon A80 leider versagt ;-)\n\nDas An- und Abschrauben dauert keine zwei Minuten (wenn man es ein paar mal gemacht hat ;-)\n\nHier die grundlegenden Abmessungen des Halters:\n\nHöhe: 65 cm\nDurchmesser Bodenplatte: 12 cm\nDurchmesser unterer Ring: 13 cm\nlichte Öffnung obere Gabel: 9 cm\nGewicht: 2 kg\nDie Position der Klemmhalterungen hängt wohl von den individuellen Gegebenheiten, sprich: dem jeweiligen Gepäckträgersystem ab.\n\nVerbesserungen\n\nEin paar kleinere Tuningmaßnahmen werde ich noch vornehmen. So werde ich die untere Halteplatte mit Gummi o.ä. bekleben und einige der Streben mit Lenkerband umwickeln, da es ab und zu doch mal etwas "klackert".\n\nWenn ich mir das Teil nochmal bauen lassen würde, dann ließe ich die ganze Konstruktion etwas tiefer setzen oder aber leicht diagonal nach hinten verlaufend. Denn so wie es ist muß man beim Absteigen doch daran denken, daß da jetzt etwas im Weg ist.\n\nAber davon abgesehen, ist es eigentlich genau das, was ich mir immer gewünscht habe.\n\nDanke nochmal an Nicola für die tolle Geschenkidee und an die Schlosserei Siemons in Kevelaer für die geduldige Anfertigung dieses doch etwas außergewöhnlichen Werkes ;-)\n\nhttp://www.achtung-analog.de/fahrrad.html STATIV TRANSPORT AUF DEM FAHRRAD\n\nFoto und Text von Thomas Rauers - VIELEN DANK!\n\nKommentar:\n\nStativ-Transport auf dem Fahrrad\n\nWo ist das Problem...?\n\nNun, mit Stativ meine ich nun nicht die wackligen kleinen Alu-Konstruktionen, die man in den bekannten Elektronikmärkten kaufen kann und die schon beim Anblick einer kompakten Digiknipse erzittern. Wir reden hier schon von "richtigen" Stativen, die auch eine schwere Mittel- oder Großformatkamera tragen können.\n\nSolche Stative lassen sich in der Regel nicht auf Westentaschenformat zusammenfalten und besitzen meistens auch noch einen größeren Kugel- oder 3D-Schwenkkopf. Das führt dazu, daß eine solche Konstruktion schon mal 80cm lang sein kann und dabei über fünf Kilogramm auf die Waage bringt. So ein Gerät gilt es nun, irgendwo am Fahrrad zu befestigen.\n\nEinfache Lösungen?\n\nMan kann das Stativ längs mit Gurten auf dem Gepäckträger befestigen. Diese Gestelle haben aber meistens nur eine Auflagefläche von ca. 35-40cm, d.h. das Stativ steht hinten deutlich über und ist schlecht ausbalanciert. Man braucht außerdem eine stattliche Anzahl von Spanngurten, damit es ordentlich fest sitzt.\n\nMan kann das Stativ auch quer auf den Gepäckträger befestigen. Dann hat man allerdings einen ordentlichen seitlichen Überstand - wenn man das im Stadtverkehr vergißt, könnte das zu diversen Lackschäden bei anderen Verkehrsteilnehmern führen... ;-) Das Problem mit den Spanngurten bleibt ebenfalls bestehen.\n\nBei beiden Varianten ist der Gepäckträger blockiert und kann nicht mehr für anderes Gepäck verwendet werden.\n\nEine andere Möglichkeit wäre es, das Stativ in einen Rucksack packen und sich diesen auf den Rücken zu schnallen. Das ließe auch den Gepäckträger frei. Aber - sorry - ich persönlich möchte beim Fahrradfahren nichts auf dem Rücken haben. Andere Leute mag das nicht stören, aber für mich ist das nichts.\n\nExotischere Lösungen wie die Befestigung am Lenker oder an der Stange fallen meiner Meinung nach sofort aus, weil da immer irgendwas im Weg ist und die Verkehrssicherheit einschränkt.\n\nMeine Lösung\n\nNachdem ich mich über diese Mißstände oft genug aufgeregt hatte, kam die beste aller Lebensgefährtinnen auf die glorreiche Idee, mir zum Geburtstag einen Gutschein bei einer Schlosserei zu schenken, auf daß ich mir eine maßgeschneiderte Lösung bauen lassen solle - sprich, einen Stativhalter. Ich hatte sowas schonmal im Internet gesehen (beim Wildlifepaparazzo Joachim Raff). Daraufhin hatte ich mir überlegt, welche Anforderungen so ein Teil für mich erfüllen müßte:\n\n- schnell an- und abzumontieren \n- Gepäckträger muß frei bleiben.\n- Stativ muß sich schnell entnehmen und wieder ansetzen lassen\n- der Halter selbst muß ohne Werkzeug an- und abschraubbar sein (der Wildlifepaparazzo benötigt einen Imbusschlüssel)\n- die Fahrsicherheit soll natürlich auch nicht eingeschränkt werden\n\nOk, Bilder sagen mehr als tausend Worte, hier ist mein fototourtauglich aufgerüstetes Fahrrad.\n\nAm Lenker befindet sich am Klickfix-Verschluß eine wasserdichte Tasche der Marke Ortlieb mit Foto-Einsatz. Dorthinein paßt eine Spiegelreflexkamera mit 2-3 kleinern Objektiven. Das Ganze kann in gewissem Maße schwingen und ist daher für Stöße recht unempfindlich. Rechts am Gepäckträger befindet sich eine normale Einkaufstasche zum Einhängen. Hier kann man (ggfs. nochmals in Taschen oder Köcher verpackt) weiteres Zubehör unterbringen - wenn 's sein muß, auch eine mittlere Großformat-Ausrüstung (Laufbodenkamera, Planfilmkassetten etc., Objektive in Lenkertasche). Der Gepäckträger ist frei, hier könnte man z.B. einen Rucksack mit Regenzeug und Proviant aufschnallen. Und links ist ER: der Stativhalter!\n\nDer Halter besteht aus (hoffentlich rostfreiem) Edelstahl. Das Stativ wird mit einem oder zwei kleinen Spanngurten daran befestigt. Der Halter ist so konstruiert, daß die obere Gabel genau unterhalb des Stativkopfs sitzt. Der untere Ring verhindert, daß das Stativ seitlich wegrutscht.\n\nHier der abmontierte Halter im Größenvergleich mit dem Stativ.\n\nDie Befestigung erfolgt über zwei verschraubbare Platten, eine von oben und eine seitliche, die die Konstruktion an den Streben des Gepäckträgers anklemmen.\n\nVerschraubt wird das Ganze dann werkzeuglos mit handlichen dicken Sterngriffmuttern.\n\nSorry für das unscharfe Bild, da hat der Autofocus der Canon A80 leider versagt ;-)\n\nDas An- und Abschrauben dauert keine zwei Minuten (wenn man es ein paar mal gemacht hat ;-)\n\nHier die grundlegenden Abmessungen des Halters:\n\nHöhe: 65 cm\nDurchmesser Bodenplatte: 12 cm\nDurchmesser unterer Ring: 13 cm\nlichte Öffnung obere Gabel: 9 cm\nGewicht: 2 kg\nDie Position der Klemmhalterungen hängt wohl von den individuellen Gegebenheiten, sprich: dem jeweiligen Gepäckträgersystem ab.\n\nVerbesserungen\n\nEin paar kleinere Tuningmaßnahmen werde ich noch vornehmen. So werde ich die untere Halteplatte mit Gummi o.ä. bekleben und einige der Streben mit Lenkerband umwickeln, da es ab und zu doch mal etwas "klackert".\n\nWenn ich mir das Teil nochmal bauen lassen würde, dann ließe ich die ganze Konstruktion etwas tiefer setzen oder aber leicht diagonal nach hinten verlaufend. Denn so wie es ist muß man beim Absteigen doch daran denken, daß da jetzt etwas im Weg ist.\n\nAber davon abgesehen, ist es eigentlich genau das, was ich mir immer gewünscht habe.\n\nDanke nochmal an Nicola für die tolle Geschenkidee und an die Schlosserei Siemons in Kevelaer für die geduldige Anfertigung dieses doch etwas außergewöhnlichen Werkes ;-)\n\nhttp://www.achtung-analog.de/fahrrad.html STATIV TRANSPORT AUF DEM FAHRRAD\n\nFoto und Text von Thomas Rauers - VIELEN DANK!\n\nKommentar:\n\nStativ-Transport auf dem Fahrrad\n\nWo ist das Problem...?\n\nNun, mit Stativ meine ich nun nicht die wackligen kleinen Alu-Konstruktionen, die man in den bekannten Elektronikmärkten kaufen kann und die schon beim Anblick einer kompakten Digiknipse erzittern. Wir reden hier schon von "richtigen" Stativen, die auch eine schwere Mittel- oder Großformatkamera tragen können.\n\nSolche Stative lassen sich in der Regel nicht auf Westentaschenformat zusammenfalten und besitzen meistens auch noch einen größeren Kugel- oder 3D-Schwenkkopf. Das führt dazu, daß eine solche Konstruktion schon mal 80cm lang sein kann und dabei über fünf Kilogramm auf die Waage bringt. So ein Gerät gilt es nun, irgendwo am Fahrrad zu befestigen.\n\nEinfache Lösungen?\n\nMan kann das Stativ längs mit Gurten auf dem Gepäckträger befestigen. Diese Gestelle haben aber meistens nur eine Auflagefläche von ca. 35-40cm, d.h. das Stativ steht hinten deutlich über und ist schlecht ausbalanciert. Man braucht außerdem eine stattliche Anzahl von Spanngurten, damit es ordentlich fest sitzt.\n\nMan kann das Stativ auch quer auf den Gepäckträger befestigen. Dann hat man allerdings einen ordentlichen seitlichen Überstand - wenn man das im Stadtverkehr vergißt, könnte das zu diversen Lackschäden bei anderen Verkehrsteilnehmern führen... ;-) Das Problem mit den Spanngurten bleibt ebenfalls bestehen.\n\nBei beiden Varianten ist der Gepäckträger blockiert und kann nicht mehr für anderes Gepäck verwendet werden.\n\nEine andere Möglichkeit wäre es, das Stativ in einen Rucksack packen und sich diesen auf den Rücken zu schnallen. Das ließe auch den Gepäckträger frei. Aber - sorry - ich persönlich möchte beim Fahrradfahren nichts auf dem Rücken haben. Andere Leute mag das nicht stören, aber für mich ist das nichts.\n\nExotischere Lösungen wie die Befestigung am Lenker oder an der Stange fallen meiner Meinung nach sofort aus, weil da immer irgendwas im Weg ist und die Verkehrssicherheit einschränkt.\n\nMeine Lösung\n\nNachdem ich mich über diese Mißstände oft genug aufgeregt hatte, kam die beste aller Lebensgefährtinnen auf die glorreiche Idee, mir zum Geburtstag einen Gutschein bei einer Schlosserei zu schenken, auf daß ich mir eine maßgeschneiderte Lösung bauen lassen solle - sprich, einen Stativhalter. Ich hatte sowas schonmal im Internet gesehen (beim Wildlifepaparazzo Joachim Raff). Daraufhin hatte ich mir überlegt, welche Anforderungen so ein Teil für mich erfüllen müßte:\n\n- schnell an- und abzumontieren \n- Gepäckträger muß frei bleiben.\n- Stativ muß sich schnell entnehmen und wieder ansetzen lassen\n- der Halter selbst muß ohne Werkzeug an- und abschraubbar sein (der Wildlifepaparazzo benötigt einen Imbusschlüssel)\n- die Fahrsicherheit soll natürlich auch nicht eingeschränkt werden\n\nOk, Bilder sagen mehr als tausend Worte, hier ist mein fototourtauglich aufgerüstetes Fahrrad.\n\nAm Lenker befindet sich am Klickfix-Verschluß eine wasserdichte Tasche der Marke Ortlieb mit Foto-Einsatz. Dorthinein paßt eine Spiegelreflexkamera mit 2-3 kleinern Objektiven. Das Ganze kann in gewissem Maße schwingen und ist daher für Stöße recht unempfindlich. Rechts am Gepäckträger befindet sich eine normale Einkaufstasche zum Einhängen. Hier kann man (ggfs. nochmals in Taschen oder Köcher verpackt) weiteres Zubehör unterbringen - wenn 's sein muß, auch eine mittlere Großformat-Ausrüstung (Laufbodenkamera, Planfilmkassetten etc., Objektive in Lenkertasche). Der Gepäckträger ist frei, hier könnte man z.B. einen Rucksack mit Regenzeug und Proviant aufschnallen. Und links ist ER: der Stativhalter!\n\nDer Halter besteht aus (hoffentlich rostfreiem) Edelstahl. Das Stativ wird mit einem oder zwei kleinen Spanngurten daran befestigt. Der Halter ist so konstruiert, daß die obere Gabel genau unterhalb des Stativkopfs sitzt. Der untere Ring verhindert, daß das Stativ seitlich wegrutscht.\n\nHier der abmontierte Halter im Größenvergleich mit dem Stativ.\n\nDie Befestigung erfolgt über zwei verschraubbare Platten, eine von oben und eine seitliche, die die Konstruktion an den Streben des Gepäckträgers anklemmen.\n\nVerschraubt wird das Ganze dann werkzeuglos mit handlichen dicken Sterngriffmuttern.\n\nSorry für das unscharfe Bild, da hat der Autofocus der Canon A80 leider versagt ;-)\n\nDas An- und Abschrauben dauert keine zwei Minuten (wenn man es ein paar mal gemacht hat ;-)\n\nHier die grundlegenden Abmessungen des Halters:\n\nHöhe: 65 cm\nDurchmesser Bodenplatte: 12 cm\nDurchmesser unterer Ring: 13 cm\nlichte Öffnung obere Gabel: 9 cm\nGewicht: 2 kg\nDie Position der Klemmhalterungen hängt wohl von den individuellen Gegebenheiten, sprich: dem jeweiligen Gepäckträgersystem ab.\n\nVerbesserungen\n\nEin paar kleinere Tuningmaßnahmen werde ich noch vornehmen. So werde ich die untere Halteplatte mit Gummi o.ä. bekleben und einige der Streben mit Lenkerband umwickeln, da es ab und zu doch mal etwas "klackert".\n\nWenn ich mir das Teil nochmal bauen lassen würde, dann ließe ich die ganze Konstruktion etwas tiefer setzen oder aber leicht diagonal nach hinten verlaufend. Denn so wie es ist muß man beim Absteigen doch daran denken, daß da jetzt etwas im Weg ist.\n\nAber davon abgesehen, ist es eigentlich genau das, was ich mir immer gewünscht habe.\n\nDanke nochmal an Nicola für die tolle Geschenkidee und an die Schlosserei Siemons in Kevelaer für die geduldige Anfertigung dieses doch etwas außergewöhnlichen Werkes ;-)\n\nhttp://www.achtung-analog.de/fahrrad.html

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